{"id":523,"date":"2016-06-29T16:42:01","date_gmt":"2016-06-29T16:42:01","guid":{"rendered":"http:\/\/box44racing.de\/?p=523"},"modified":"2018-08-04T12:43:06","modified_gmt":"2018-08-04T12:43:06","slug":"dlc-4-lauf-500-km-tt-circuit-assen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/box44racing.de\/?p=523","title":{"rendered":"4. Lauf &#8211; 500 km Assen 05.06.2016"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1455 alignleft\" src=\"http:\/\/box44racing.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Assen-2016-2-1024x577.jpg\" alt=\"\" width=\"316\" height=\"178\" srcset=\"http:\/\/box44racing.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Assen-2016-2-1024x577.jpg 1024w, http:\/\/box44racing.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Assen-2016-2-300x169.jpg 300w, http:\/\/box44racing.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Assen-2016-2-768x433.jpg 768w, http:\/\/box44racing.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Assen-2016-2.jpg 1250w\" sizes=\"(max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/> Bei der Anreise waren die Rahmenbedingungen sehr gut. Die Sonne brannte, es war gutes Wetter vorhergesagt und Jann war dort bereits einmal gefahren, Lutz dreimal. Nur Harry der Ersatzfahrer, der mehr als ein Ersatz ist, kannte die Strecke nicht. Aber im Vorfeld hatte Harry sich mit seiner akribischen Art mit Videomaterial und Streckenbeschreibung von Lutz bereits intensiv vorbereitet. Bei der Einfahrt ins Fahrerlager gab es gleich das erste Problem: Janns Hund Hamer durfte nicht mit ins Fahrerlager. Hundeverbot. Also hatten wir 2 Standorte. Einen, wie \u00fcblich in der Box des Fahrerlagers, und einen vor der Einfahrt am Welcome Center. Sehr \u00e4rgerlich! Toll, dass Tanja sich um den Hund gek\u00fcmmert hat.<\/p>\n<p>Nachmittags ging es leider ohne vorheriges freies Training zum 45-min\u00fctigen Qualifying. Es war hier sehr wichtig Harry so viel Fahrzeit wie m\u00f6glich zu geben, damit er sich mit der Streckenf\u00fchrung auseinandersetzen konnte. Lutz hatte drei gezeitete Runden um eine gute Startposition zu erzielen. So fuhr Lutz zuerst auf die Strecke. Dadurch, dass am Anfang sehr viele Fahrer auf der Strecke waren, die den Kurs nicht kannten, war das nicht so einfach. In diesem Gewimmel konnte nur eine 1,55 min erreicht werden. Leider sind durch die Entsch\u00e4rfung der Gegengeraden mit einer Schikane die Zeiten mit denen vergangener Jahre nicht vergleichbar. An dieser Stelle d\u00fcrfte man ca. 3 bis 4 Sekunden verlieren, da es sich sonst um die schnellste Passage auf der Strecke handelt und besagte Schikane im dritten Gang gefahren wird. Danach ging Harry raus um sich auf dem Kurs einzurollen. Er hatte gut 20 Minuten und die Zeiten purzelten von 2,10\u00a0 min auf 2,01 Minuten. Eine sehr gute Leistung, auch wenn Harry zugeben musste dass das Fahren auf der Strecke doch eine andere Hausnummer ist als wie auf den Videomaterial. Streckenneuling Michael Kluge vom Team MCA 2 kam nur auf 2,05 min. Als letztes ging Jann raus. Sein Ziel war es allerdings, neue Teile zu testen, wie z.Bsp. einen tollen 24 Liter Tank. F\u00fcr ihn war somit die Rundenzeit nicht so ausschlaggebend. Somit fielen wir von dem 12. Platz zu Beginn auf den 35. Platz ab und standen sogar erstmalig einen Platz hinter unseren st\u00e4ndigen Boxenfreunden vom Team BMW Endurance 9. Der schnellste Fahrer des Teams Sven Heimer war offensichtlich sehr angriffslustig und hatte richtig Spa\u00df auf der Strecke.<\/p>\n<p>Nach einem gemeinsamen DLC-Fotoshooting ging es zur Streckenbesichtigung um gemeinsam die markanten Stellen genauer unter die Lupe zu nehmen. Das war besonders wichtig f\u00fcr Harry. Es wurde auf der Strecke ganz genau hingeschaut und diskutiert. Schlie\u00dflich konnten wir in Abwesenheit unseres fahrenden Teamchefs Peter kein Resultat im hinteren Mittelfeld einfahren. Der Abend wurde mit Getr\u00e4nken und Grillen am Welcome Center beschlossen und fr\u00fchzeitig die Nachtruhe eingel\u00e4utet.<\/p>\n<p>Am Sonntag war bestes Wetter (ca. 28 Grad); der Start verz\u00f6gerte sich allerdings um ca. 25 Minuten. Lutz durfte beim Le Mans Start starten, kam ordentlich weg, hatte jedoch eine gro\u00dfe Gruppe vor sich in der einige langsamer Fahrer waren und hatte somit einige Probleme sich nach Vorne zu k\u00e4mpfen. Von hinten kamen richtig schnelle Fahrer, die den Start nicht so gut hinbekommen hatten, und machten Lutz das Lebens noch schwerer. Lutz orientierte sich einige Runden und fiel etwas zur\u00fcck. Zum Gl\u00fcck fand er dann den Rhythmus und k\u00e4mpfte sich auf Platz 26 vor. Jann \u00fcbernahm mit gro\u00dfem Tank den zweiten Turn. Er fuhr konstant gute Zeiten und schaffte es dank des gro\u00dfen Tanks und trotz der gro\u00dfen Hitze eine ganze Stunde zu fahren. Das sp\u00fclte uns etwa auf Platz 20 vor. Harry \u00fcbernahm! W\u00e4hrend Jann sich erholte, hielt Lutz das Live-Timing des Rennens im Auge, um die Entwicklung der Rundenzeiten zu beobachten. Harry lieferte sein Meisterst\u00fcck ab. Er wurde immer schneller und das Beste: er h\u00f6rte gar nicht auf damit. Bei seinem ersten Turn auf dieser Strecke stand bis dahin die Tagesbestzeit 1,528 unseres Teams und Platz 17 auf dem Konto. Ein unglaublicher Ritt&#8230;&#8230; wahnsinnig, unbeschreiblich, grandios! Von dieser Leistung war Lutz nicht nur beeindruckt sondern auch angestachelt. Es folgte ein Zwischensprint \u00fcber etwa 20 Runden, da der Tankinhalt f\u00fcr die Restfahrzeit nicht gereicht h\u00e4tte. Lutz fand direkt einen hohen Rhythmus mit etlichen 1,52 und 1,53 Runden und holte sich die Tagesbestzeit mit 1,522 zur\u00fcck. Der Lohn daf\u00fcr: \u00dcbergabe auf dem 14. Platz an Jann, der dann nur noch 9 Runden fahren musste. Leider kam Jann direkt hinter einem langsamen Pulk auf die Strecke und wurde aufgehalten. Zu seinem Pech fiel auch noch zeitweise die Elektronik aus. Er bef\u00fcrchtete schon, liegen zu bleiben. Die Auslaufrunde gelang nur mit dreimaligem Neustart des Motors.<\/p>\n<p>So stand am Ende ein sehr guter und mehr als vers\u00f6hnlicher 17 Gesamtplatz und der 7. Platz in Klasse 1 zu Buche.<br \/>\nSchlie\u00dflich war in Assen ein \u00e4u\u00dferst starkes und 52 Teams z\u00e4hlendes Starterfeld aufgelaufen. Da wir alle nach Hause wollten wurde direkt nach dem Rennen eingepackt. Dadurch wurde jedoch die Siegerehrung verschlafen (bei der wir f\u00fcr Platz 7 wegen der hohen Starterzahl) bei der wir auch aktiv auf dem Podest h\u00e4tten teilnehmen k\u00f6nnen (wegen der hohen Starterzahl wurden die ersten 7 Pl\u00e4tze geehrt). Sehr \u00e4rgerlich! Das Siegerpodest in Assen mag uns nicht, oder wir sind einfach zu doof es einfach zu erklimmen.<\/p>\n<p>Danach folgte eine zwar lange aber zufriedene Heimfahrt f\u00fcr alle. Wie bei jedem Teamtreffen auf und abseits der Strecke war es wie immer eine tolle und runde Sache.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1454 alignleft\" src=\"http:\/\/box44racing.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Assen-2016-1.jpg\" alt=\"\" width=\"348\" height=\"227\" srcset=\"http:\/\/box44racing.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Assen-2016-1.jpg 903w, http:\/\/box44racing.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Assen-2016-1-300x196.jpg 300w, http:\/\/box44racing.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Assen-2016-1-768x501.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 348px) 100vw, 348px\" \/><\/p>\n<p>Bis zum n\u00e4chsten Lauf,<\/p>\n<p>euer <strong><span style=\"color: #ff0000;\">B<\/span>OX#44 Racing Team<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Anreise waren die Rahmenbedingungen sehr gut. Die Sonne brannte, es war gutes Wetter vorhergesagt und Jann war dort bereits einmal gefahren, Lutz dreimal. 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