4. Lauf – 6 h Sachsenring 01.07.2018


Tja, Satz mit ‚X‘, war wohl nix.

Aber von Anfang an:

Sehr positiv und voller Zuversicht hatten wir uns alle so nach und nach auf den Weg an den Sachsenring gemacht. Jann hatte bereits vor dem DLC-Lauf das Vergnügen, zwei Tage zu trainieren. Das sah man nachher auch an den Zeiten. Harry und Lutz wurden am Samstag Abend noch theoretisch und mental auf die Strecke vorbereitet.

Der nicht sehr glückliche Zeitplan bescherte uns ein Qualifying von 12:03 h bis 13:03 und einen späten Rennstart um 13:43 h. Jeder Fahrer hatte im Qualifying 20 min Zeit um sich einzurollen, was auch prima lief. Jann fuhr hier die schnellste Runde mit einer Bestzeit von 1.35,746 min.; der 32. Startplatz war unser.

Bei Bombenwetter ging es um 14:02 h in die Startaufstellung und zum Le-Mans-Start, den Jann – wie so oft – sehr souverän hinlegte. Dann spulte er Runde für Runde mit super Zeiten von 1.35 min./1.36 min. seinen Stint ab und brachte das Team innerhalb kürzester Zeit auf einen 21. Gesamtplatz. Im ersten Stint fuhr er auch die für das Team beste Zeit in diesem Rennen mit 1.34,466 min.! Nach etwa einer Stunde kam Jann zum Wechsel in die Box, Lutz war an der Reihe. Auch Lutz fuhr gleichmäßig und routiniert seinen Stint mit Zeiten zwischen 1.36 min./1.37 min. bis er an Harry übergeben konnte. Harry fuhr ebenso sehr routiniert seine Runden, obwohl er schon sehr lange nicht mehr auf dem Sachsenring unterwegs war. Er brachte es auf Durchschnittszeiten von 1.38 min./1.39 min. . Ein für das Team bis dahin sehr entspanntes Rennen.

Die Wechsel liefen perfekt mit super Zeiten! Gegen Ende des 3. Stints musste das Safety-Car auf die Strecke und Harry musste sich einreihen. Somit war unser Vorsprung zum nächsten Endurance Team hin. Dummerweise war auch ein Tankstop fällig. Guter Rat war teuer. Was tun? Harry von der Strecke holen und damit Zeit verlieren falls die Strecke nicht auf grün geschaltet würde, ihn weiterfahren lassen bis der Tank leer ist und damit riskieren, dass er genau zu dem Zeitpunkt von der Strecke muss in dem das Safety-Car die Strecke verlässt und das Feld durchstartet…..? Wie so oft hatte das Team einen guten Riecher; Harry wurde in die Box gewunken und verließ zeitgleich mit dem Safety-Car die Strecke. Zu unserem Pech war die Hinterradbremse fest gegangen, das Rad musste gewechselt werden und der Stop fiel etwas länger aus als geplant, aber immer noch in einer prima Zeit. Jann fuhr wie gehabt seinen zweiten Stint und schickte pünktlich Lutz auf die Strecke. Eigentlich sollte Lutz etwa 40 min. fahren und dann mit Harry wechseln. Dann kam das Drama. Lutz stand plötzlich und ungeplant vor der Box – Motorschaden! 50 min. vor Rennende! Großer Ärger und große Enttäuschung machten sich breit. Vor allem weil wir zu diesem Zeitpunkt auf dem 1. Platz der Endurance Klasse standen. Aber aufgeben zählt nicht.

Kurz vor Rennende fuhr Harry mit dem Motorschaden die letzte Runde im Touring-Mode und schaffte es über die Ziellinie zu fahren. Danach war das Moped tod.

 

Mit vereinten Kräften wurden Moped und Harry in den Parc Fermé geschoben. Wir hatten es dann doch noch in die Wertung geschafft und haben das Rennen auf dem 6. Platz der Endurance Klasse beendet. Zwar hat das komplette Team frustriert dem Treppchen hinterher geweint, aber Shit happens und motiviert geht es nun auf die Suche nach einem Motor und den Start in Dijon.

Vielen vielen Dank dem ganzen Team für die tolle Arbeit und Hilfe, den Sponsoren auch einen großen Dank, wir mussten sie diesmal leider enttäuschen.

Wir freuen uns wenn ihr uns schon jetzt für Prenois die Daumen drückt.

Euer

BOX#44 Racing Team

 

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