DLC – 2. Lauf – 6 h – Oschersleben


Im DLC geht es am Saisonbeginn oft Schlag auf Schlag, der Muskelkater der 1000 km von Hockenheim war noch nicht richtig abgeklungen so traf man sich zum erneuten Kräftemessen in Oschersleben, gerade mal 2 Wochen später (unsere großen Vorbilder aus der Langstrecken WM haben mindesten 6 Wochen zur Regeneration).

Oschersleben begrüßte uns mit frischen Temperaturen von 12 – 15°, strahlendem Sonnenschein und kaltem Wind. Diesmal hat Jann durch die Nähe zu seiner Heimat ein großes Helferteam mitgebracht. Angepackt haben…………………………… Am Samstag war das Zeittraining für die Startaufstellung, Jann legte vor, er hatte am Donnerstag schon einen Tag in Oschersleben Trainiert und markierte mit 1:37 unsere beste Trainingszeit. Lutz liegt die Strecke nicht und Peter hatte nicht den besten Tag, beide kamen nicht unter 1:40. Wir belegten in unserer Klasse den 10. Startplatz, insgesamt starteten wir von der 22. Position.  Aufgrund der Streckencharakteristik von Oschersleben kann man die Leistung der 1000er kaum ausnutzen; so lagen einige der starken Fahrer aus den kleineren Klassen vor uns.

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Sonntag gingen bei ähnlich schönem Wetter insgesamt 41 Teams ins Rennen. Unser Jann erledigte den Le Mans Start und verteidigte unsere Position in den ersten Runden in der turbulenten Anfangsphase. Das erste Safety Car kam leider direkt vor Jann auf die Strecke so dass wir einen Platz verloren.  Ab der 23. Runde war Peter an der Reihe, durch schnelle Zeiten und ungestört durchs Safety – Car konnte er das Team bis auf Platz  12 nach vorne bringen. Auch Lutz machte seine Sache super. Zusätzlich hatte er auch einiges Glück bei den Safety Car Phasen und konnte immer mehr als eine halbe Runde ans Feld heranfahren und Meter auf das Feld hinter dem Sicherheitsfahrzeug gutmachen. Bis zum nächsten Wechsel büßten wir nur zwei Plätze ein. Nach 180 Runden wurden wir auf Platz 6 in Klasse 1 und  dem Gesamtrang 13 geführt.

Nun war Jann wieder an der Reihe; er fuhr weiter seine Zeiten um 1:40 und übergab dann wieder an Peter.  Mit neuem Hinterreifen und dem Wissen, nur zwei Turns fahren zu müssen, markiert Peter unsere schnellste Rennrunde mit 1:36. Leider versagte dann am Motorrad von Lutz der Schaltautomat. Er verlor pro Runde 2 – 3 Sekunden und kam früher als geplant zum Wechsel in die Box.

Jann fuhr nochmal raus und brachte uns auf dem 13. Platz ins Ziel. Das bedeutete der 6. Platz in Klasse 1 und wichtige Punkte in der Meisterschaftswertung, bei der wir uns nun auf Platz 6 in unserer Klasse befinden. Bedauerlicherweise ist unsere Platzierung nicht so gut wie im letzten Jahr. Dies ist hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass wir einige schnelle Wettbewerber aus der Klasse 4, IDM und R6 Cup bekommen haben.

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Wir danken allen Helfern, Fans und Daumendrückern, wir sind halt momentan die „Schnellsten“ der „Langsamen“.

Die Saison ist lang und mit Trainings von Jann und Peter in Most, Harry in Rijeka sind wir alle gut vorbereitet. Der Lauf in Most wird mit 1000 km ein langes Rennen. Wir rechnen uns dort wieder einen Platz unter den Top 10 aus. Im letzten Jahr haben wir es sogar auf Platz 3. in Klasse 1 geschafft.

Bis bald!