DLC – 3. Lauf – 1000 Km – Most


Gutes Ergebnis trotz einiger Probleme

 

Unser Box #44 Racing Team war am Pfingstwochenende diesmal bei zwei Rennen aktiv, Jann hatte für das Fischereihafenrennen in Bremerhaven gemeldet, Harry, Lutz und Peter waren bei den 1000 km von Most am Start.

Jann und Peter waren am Himmelfahrt in Most trainieren, Jann um seine neue 2015 er BMW zu testen, Peter zum Trainieren, leider ist Peter dabei mit einem zünftigen Highsider abgestiegen. Jann und Lars konnten das Motorrad wieder herrichten so das Peter das Training zu Ende fahren konnte. Es war allerdings viel Arbeit die BMW wieder rennfertig zu bekommen. Eine neue Verkleidung musste bestellt und lackiert werden, dank unserer Sponsoren wurde das Problem aber zeitnah gelöst.

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Most begrüßte uns am Pfingstsonntag mit wechselhaftem nasskaltem Wetter,  zum Helfen waren Andrea, Dani, Laura, Jessi, Tobi, Yannik und Till mitgereist. Nach den Sprintrennen des DRC sollte unser Qualifying stattfinden. Leider gab es in den Rennen einige Stürze und unser Zeittraining wurde abgesagt. Das Qualifiying wurde auf den Montagvormittag gelegt. Wir waren auf Grund der noch feuchten Piste sehr vorsichtig und erreichten den 24. Startplatz von 34 Teams.  Wir entschieden dass auf Grund des wechselhaften Wetters immer ein Motorrad auf Regenreifen bereitstehen sollte.

Wie tückisch die Bedingungen waren zeigte uns alleine schon die Tatsache das zwei Fahrer auf dem Weg in die Startaufstellung zu Sturz kamen, auf Grund von Flüssigkeit auf der Strecke mussten wir den Grid wieder verlassen, das Feld wurde dann mit ca. 20 Minuten Verspätung mit dem Le Mans Start auf den Weg gebracht.

Peter fuhr den Start wie die meisten Wettbewerber auf Slicks, der Sturz der Vorwoche steckte ihm noch im Kopf, die erste  Runde beendete er als 26. Immer wieder Regentropfen auf dem Visier sind auch kein Garant für schnelle Rundenzeiten.

Nach 26 Runden übergab Peter an Position 16 liegend an Lutz, leider hatte der ein Problem mit dem Schaltautomat, gute Zeiten waren so leider nicht drin. Trotz des Problems verlor Lutz nur zwei Plätze und übergab als 18. an Harry. Der war zum ersten Male mit seiner neuen S 1000 RR in Most was ihn nicht davon abhielt gleich mal mit 1:44,5 unsere Schnellste Runde des Wochenendes abzuliefern. Harry brachte uns durch seine vielen schnellen Runden  wieder auf die Position 15 nach vorne.

Als Peter wieder mit neuem Hinterreifen wieder zur Attacke blasen wollte gab er nach 3 Runden das Zeichen zum Fahrerwechsel, das Team reagierte prompt und holte ihn rein, der neue Hinterreifen war noch mit 3,5 anstatt der korrekten 1,5 bar aufgepumpt. Wir hatten vergessen den Luftdruck nach der Montage zu checken. Durch den zu hohen Druck baute der Reifen keinen Gripp auf, schnelle Zeiten waren so nicht drin.

Ein großes Lob an Andrea, Laura, Dani und Yannick die sich am Kommandostand abwechselten und so für die perfekte Kommunikation zwischen Fahrer und Boxencrew sorgten.

Lutz übernahm nach recht kurzer Pause und hielt uns auf Platz 17 in Reichweite der Punkteränge.

In Runde 110 wollte Peter dann wieder angreifen, leider schon wieder ohne Glück: In der ersten Linkskurve verabschiedete sich die Fußraste seiner BMW ohne Vorwarnung. Peter gab gleich das Zeichen zum Wechsel und nach 3 Runden wurde schon wieder gewechselt. Harry ging von Platz 20 wieder ins Rennen, nach einem schnellen unspektakulären Lauf übergab er in Runde 139  wieder als 17. an Peter.

Der war auf Grund der zwei kurzen Stints gut ausgeruht und fand auch endlich auch das Vertrauen in Motorrad und Strecke wieder. Nach vielen schnellen Runden war unser Team auf Platz 13. Wieder in den Punkterängen angekommen. Lutz ging gegen 16:30 Uhr in seinen letzten Stint und hielt die Position bis zum letzten Wechsel an Harry, der setzte zum Endspurt an.

Durch seine schnellen Runden konnte Harry noch einige Konkurrenten überholen, das Rennen wurde auf Grund der Startverzögerung um ca. 10 Minuten verlängert und wir befürchteten schon noch einmal in der letzten Runde wechseln zu müssen. Peter stand schon angezogen bereit, Harry auf der Piste nahm schon Gas raus als die Uhr runterlief und schaffte es ohne Wechsel auf einem sauberen Gesamtrang 11 ins Ziel, das bedeutete Platz 6 in der Klasse 1.

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Trotz des etwas durchwachsenen Rennverlaufes halten wir in der Gesamttabelle den 8. Platz und Platz  6 in der Klasse 1.

Das gesamte Team freut sich auf den nächsten Lauf in Assen.